Vertrauen ist gut, Kontrolle ist... der Grund warum Du dich unsicher fühlst!

Shownotes

Du willst Sicherheit – bekommst aber immer mehr Unsicherheit? Kontrolle fühlt sich schlau an, sabotiert jedoch echte Nähe. Entlarve dein Dating-Muster!

1.)

Kontrolle statt Vertrauen beim Dating

  • Beobachtungen bei beginnendem Interesse an jemandem
  • Bedürfnis nach Sicherheit vs. das Ausbleiben von innerer Ruhe

2.)

Warum wir ständig neue Beweise suchen

  • Erklärung, wie der Wunsch nach Sicherheit Unsicherheit verstärken kann
  • Einladung an die Hörer:innen, sich in selbst erlebten Situationen wiederzuerkennen

3.)

Vorstellung der neuen Podcast-Reihe: Beziehungsschutzstrategien

  • Überblick über schon bestehende und kommende Folgen
  • Definition: Muster, die uns im Leben und Dating schützen sollen, aber oft blockieren

4.)

Die schwer erkennbare Strategie: Kontrolle

  • Kontrolle als scheinbar gesunder Menschenverstand
  • Gründe, warum Betroffene sich selten selbst erkennen

5.)

Wie sich das Kontroll-Muster anfühlt und zeigt

  • Sätze und Denken von Menschen mit Kontrollmuster
  • Unterschied zwischen Aufmerksamkeit und dem Bedürfnis, Angst zu verwalten
  • Beispiele und typische Aussagen

6.)

Kontrolle im Alltag und im Dating

  • Alltagssituationen: Perfekte Organisation, Planungswahn
  • Die zentrale Frage: Kann etwas anders laufen, ohne dass man aus der Balance gerät?
  • Kontrolle als Mittel, Unsicherheit nicht fühlen zu müssen

7.)

Das Muster bei Männern und Frauen

  • Manifestation des Musters bei Männern (oft als Dominanz wahrgenommen)
  • Typische Anzeichen wie Eifersucht und ständiges Prüfen

8.)

Wirkung im Datingalltag

  • Unterschiedliche Reaktionen je nachdem, wie wichtig die andere Person ist
  • Übergehen von spontaner Präsenz zu ständiger Analyse und innerem Alarmzustand

9.)

Der ungesunde Kreislauf des Kontrollmusters

  • Wie das Bedürfnis nach Analyse und Beweisen immer rascher anwächst
  • Quelle der Unruhe liegt im eigenen Inneren

10.)

Typische Verhaltensmuster und Dynamiken

  • Testen statt offen kommunizieren (bspw. Rückzug, spätes Antworten)
  • Erlebte Reaktionen beim Gegenüber: Distanz, Misstrauen, Prüfung

a)

Verschiedene Beziehungstypen und die Dynamik mit Kontrollmenschen

  • Der passive Typ: lässt sich „bedienen“, übernimmt keine Initiative
  • Der spontane, chaotische Typ: wird als unzuverlässig empfunden, reagiert mit weiterer Unverbindlichkeit
  • Der emotional reife Typ: fühlt sich dauerhaft bewertet oder bevormundet, zieht sich dann zurück

11.)

Was Betroffene oft vom Gegenüber hören

  • Sätze wie „Es fühlt sich schwer an“, „Ich spüre es nicht“, „Mir fehlt die Leichtigkeit“
  • Die Suche nach Gründen und der Drang, es beim nächsten Mal besser zu machen

12.)

Das eigentliche Bedürfnis hinter Kontrolle

  • Wunsch nach Nähe wird durch die Strategie unterdrückt
  • Übersetzungsfehler in der Kommunikation: Was gemeint ist vs. wie es beim Gegenüber ankommt

13.)

Der Selbstbestätigungszirkel der Strategie

  • Rückzug des Gegenübers wird als Beweis für eigene Annahmen gewertet
  • Das Muster wiederholt und verfestigt sich

14.)

Warum mehr Wissen nicht hilft

  • Die meisten Betroffenen sind informiert, aber Wissen kann das Problem nicht lösen
  • Die Wurzel liegt im Körper/Nervensystem, nicht im Kopf

15.)

Schritte zu mehr Selbsterkenntnis

  • Kontrollmuster als Versuch, von außen Sicherheit zu holen
  • Paradox: Je mehr Sicherheiten gesucht werden, desto mehr Unsicherheiten entstehen

16.)

Selbstreflexion: Wichtige Fragen zum eigenen Verhalten

  • Fragen zur eigenen Fähigkeit, Unsicherheit auszuhalten
  • Klarstellung: Unterschied zwischen gesunden Standards und Kontrolle

17.)

Gesunde Klarheit vs. Kontrolle

  • Klarheit: Beobachten, Nachfragen, Grenzen setzen, Unsicherheiten zulassen
  • Kontrolle: Bedürfnis nach bestimmten Reaktionen, um Angst zu beruhigen; ständiges Testen und Optimieren

18.)

Vertrauen und Selbstvertrauen entwickeln

  • Vertrauen heißt, Dinge erleben dürfen, die anders laufen als geplant, ohne gleich existenzielle Angst zu haben
  • Ziel: Sich selbst zutrauen, mit Ungewissheit umzugehen

19.)

Die Chance zur Veränderung

  • Muster sind sinnvoll entstanden, können aber heute überwunden werden
  • Einladung, den Beziehungskompass zu testen und erste Schritte zu eigener Veränderung zu machen

Bestell mein neues Buch: "Du bist nicht beziehungsunfähig.": https://amzn.to/46036fh

Ich helfe Dir, mit authentischer Anziehung Deinen Weg zur Liebe zu finden!

Meine Seminare und Events findest Du hier >>>

Bücher von Nina - Übersicht bei Amazon >>>

Danke für Deine Bewertung auf iTunes >>>

Folge mir auf Instagram: @nina.deissler

Transkript anzeigen

00:00:00: In dem Moment, wo du jemandem gut findest geht es los.

00:00:04: Du weißt wann er oder sie zuletzt online war.

00:00:08: Du merkst wenn die Nachrichten kürzer werden oder die Distanz länger.

00:00:14: Du registrierst wer das letzte Treffen initiiert hat ob das Interesse noch genau so stark ist wie vor drei Tagen oder drei Wochen und du würdest das niemals Misstrauen nennen!

00:00:28: Du bist aufmerksam Lebens erfahren, du hast Standards.

00:00:32: Du weißt was du willst oder zumindest was du ganz sicher nicht mehr erleben willst.

00:00:39: Das klingt vernünftig!

00:00:42: Du willst Sicherheit aber die Ruhe kommt nie.

00:00:47: Du brauchst immer den nächsten Beweis.

00:00:51: heute reden wir darüber warum das so ist und warum dein Wunsch nach Sicherheit vielleicht genau die Unsicherheit erzeugt, vor der du dich eigentlich schützen willst.

00:01:12: Mission Liebe!

00:01:15: Der Podcast für Singles, die nicht irgendeine Beziehung wollen, sondern die richtige.

00:01:21: Hier geht's jede Woche ganz ehrlich um Dating, Liebe und Selbsterkenntnis von und mit Nina Deisler.

00:01:36: Trauen willst, aber irgendwie nie ganz kannst.

00:01:40: Dann ist diese Folge für dich!

00:01:43: Herzlich willkommen beim Mission Liebe Podcast.

00:01:46: Ich bin Nina Deisler und ich begleite Menschen seit inzwischen über twenty-fünf Jahren dabei ihre Beziehungsmuster zu erkennen und echte Verbindung möglich zu machen ohne Spielchen Tricks und ohne Selbstoptimierungstruck.

00:02:05: Und heute starten wir eine neue Reihe.

00:02:09: Wir schauen uns nämlich mal ganz genau die sogenannten Beziehungsschutzstrategien an, Muster, die wir alle irgendwann gelernt haben um uns zu schützen und die uns heute oft genau da aufhalten wo wir eigentlich ankommen wollen.

00:02:27: Ich habe dazu bereits eine Folge gemacht die dir einen kompletten Überblick über alle fünf Strategien gibt.

00:02:35: den Link dazu findest du auch in den Show-Notes.

00:02:39: In den nächsten Wochen nehmen wir jede Strategie einzeln ganz genau unter die Lupe, also Folge jetzt dem Kanal wenn Du das bisher noch nicht getan hast damit Du keine Folge verpasst denn das wird Dein Liebesleben verändern!

00:02:56: Heute fangen wir mit der Strategie an die wahrscheinlich am schwersten zur Kenntnis.

00:03:03: und warum ist das so?

00:03:05: weil die sich so verdammt vernünftig anfühlt.

00:03:11: Und diese Strategie ist Kontrolle statt Vertrauen und ich weiß, was jetzt ganz viele denken.

00:03:20: Ich glaube das bin nicht!

00:03:22: Genau das ist der Punkt.

00:03:24: wer dieses Muster hat erkennt es nämlich meistens als letztes.

00:03:31: Kontrolle fühlt sich nämlich von innen meistens an wie gesunder Menschenverstand.

00:03:38: Das ist ja gerade das Tückische daran und ich erlebe das regelmäßig auch so in meiner Arbeit!

00:03:46: Ich habe sogar mal eine Klientin begleitet, die war vom Beruf Achtung Kontrollerin – kein Witz!

00:03:54: Und sie hat nicht verstanden warum sie ausgerechnet in der Liebe keinen Frieden findet.

00:04:03: Im Job brillant, alles im Griff verlässlich klar perfekt organisierte Urlaube Alles an seinem Platz bis auf ihr Liebesleben.

00:04:14: Da ist sie immer wieder am gleichen Punkt gelandet zu viel Analyse zu wenig Kontakte Zuviel Kontrolle zu wenig Verbindung.

00:04:24: und es Ist kein Zufall Und kleine Entwarnung.

00:04:28: Es ist auch keine Schwäche Ein Muster.

00:04:33: Und Muster kann man verstehen.

00:04:36: und wer sein Muster versteht, der hat plötzlich eine Wahl!

00:04:42: Und darum geht es heute.

00:04:44: Fangen wir mal damit an wie sich dieses Muster von innen anfühlt so dass du für dich gucken kannst, ah klingelt da was?

00:04:54: Wer das Kontrollmuster hat, der beschreibt sich selber meistens so.

00:05:01: Ich bin aufmerksam, ich bin realistisch.

00:05:06: Ich habe einfach aus meinen Erfahrungen gelernt.

00:05:10: Ich lasse nicht mehr einfach jeden so an mich ran!

00:05:14: Ich weiß was ich will, ich weiß was sich mir nicht mehr antue.

00:05:21: Ich bin vorsichtig das klingt alles vernünftig, das klingt nach jemandem der gewachsen ist.

00:05:30: und dann gibt es diese Sätze, die sich für denjenigen der sie sagt überhaupt nicht nach einem Schutzmuster anhören.

00:05:41: Die sich nach Klarheit anhören so!

00:05:45: Ich bin nicht misstrauisch ich bin einfach aufmerksam.

00:05:51: oder nach allem was ich erlebt habe wäre es naiv wenn ich einfach so vertrauen würde.

00:05:59: oder eben auch vertrauen muss man sich ja auch erst mal verdienen.

00:06:05: Auch schon gehört, ich öffne mich erst wenn ich weiß dass es sicher ist.

00:06:12: soll nicht einfach jeder so alles über mich wissen?

00:06:15: Ich achte auf Redflex das ist doch vernünftig!

00:06:19: Ich will keine Zeit mehr verschwenden.

00:06:22: ich will erstmal wissen woran ich bin.

00:06:26: Ich entscheide mich lieber einmal zu früh gegen jemanden als einmal zu spät.

00:06:34: Kennst du solche Sätze?

00:06:37: Sagst du vielleicht selber irgendwas in der Art, hat es irgendwo geklingelt?

00:06:42: oder vielleicht hast du das schon mal gedacht ohne es laut auszusprechen und weißt du was?

00:06:49: ein Teil davon stimmt ja sogar Aufmerksamkeit ist total gut, Standards.

00:06:56: Super wichtig!

00:06:57: Aus Erfahrung lernen – ja klar!

00:07:01: Das Muster beginnt da wo diese Sätze dann nicht mehr Klarheit beschreiben sondern sagen wir mal Angst verwalten.

00:07:10: und das ist der Unterschied.

00:07:14: und genau über den möchte ich heute mit dir sprechen denn da wird es richtig interessant.

00:07:19: dieses Muster Das zeigt sich häufig ja auch nicht nur im Dating, das zeigt sich ganz oft im ganzen Leben.

00:07:28: Ich habe Frauen begleitet und Männer die ihren Urlaub perfekt durchplanen, die eine Backliste haben, die ihren Kalender auf Wochen im Voraus befüllen, ihren Zyklus trecken also die Frauen jede Entscheidung zwei drei vierundzwanzig mal durchdenken bevor sie sie treffen.

00:07:50: Und jetzt, pass auf.

00:07:51: Das ist erstmal nichts Schlechtes.

00:07:55: Organisationen sind ja keine Krankheit.

00:07:57: Gut vorbereitet zu sein ist überhaupt kein Fehler!

00:08:01: Die entscheidende Frage an dieser Stelle ist eine andere nämlich darf etwas anders kommen als geplant?

00:08:10: Ohne dass du innerlich dann aus der Balance gerätzt.

00:08:15: Wenn ja, dann bist du wahrscheinlich einfach gut organisiert.

00:08:20: Wenn nein, dann benutzt du Organisationen möglicherweise dafür Unsicherheit nicht fühlen zu müssen.

00:08:30: Dann ist Planung kein Werkzeug mehr sondern dann ist Planungen Schutz Schutz.

00:08:38: vor Unter der Oberfläche liegt oft der Satz den man sich selber vielleicht nie so formulieren würde nämlich wenn ich nicht alles im Blick behalte könnte etwas passieren, dass ich nicht bewältigen kann oder auch das ich emotional nicht bewälten kann.

00:08:58: Ich kann nicht mit Unsicherheit umgehen und das ist der eigentliche Antrieb.

00:09:02: Nicht Effizienz sondern vermeintliche Sicherheit!

00:09:07: Und jetzt kommt der Teil über den wir selten reden weil das ist ja übrigens auch kein reines Frauenthema.

00:09:15: Männer haben das ganz genauso.

00:09:18: Bei ihnen wirkt es oft ein bisschen anders, weil es sein kann, dass ein starkes Kontrollmuster am ersten Moment wirkt wie männliche Dominanz.

00:09:27: Der macht klare Ansagen und erscheint genau zu wissen was er will.

00:09:32: Er hat einen Plan!

00:09:34: Und auch er macht im Dating die beständige Analyse.

00:09:40: Er checkt wann sie zuletzt online war.

00:09:45: auf ein Instagram-Post von jemand anderem geantwortet hat, aber noch nicht auf seine Nachricht.

00:09:53: Er überlegt, ob ihre Nachricht irgendwie kürzer war als sonst?

00:09:56: Er fragt sich, ob sie wirklich beschäftigt war oder ob da was nicht stimmt.

00:10:03: und er leidet ganz genau so!

00:10:08: Eine typische Begleiterscheinung übrigens bei Menschen die dieses Beziehungsschutz-Muster-Kontrolle haben oder bei denen dieses Beziehungsschutzmuster sehr aktiv ist, es eifersucht.

00:10:22: Natürlich würde man das nie so nennen und man würde sagen ich bin einfach kein Idiot!

00:10:28: Ich lass mich nicht verarschen, ich will nicht mehr verletzt werden.

00:10:32: Und dann kommen Fragen wer ist das?

00:10:34: Warum schreibt er dir?

00:10:36: Warum hast du das nicht erwähnt?

00:10:37: Wer und so weiter.

00:10:39: und auch das fühlt sich von innen nicht wie Kontrolle an.

00:10:43: Es fühlt sich an wie, ich pass auf!

00:10:46: Ich will einfach wissen was Sache ist.

00:10:49: Ob Mann oder Frau?

00:10:51: Der innere Satz dazu ist immer derselbe und der lautet... ...ich kann mich erst entspannen wenn ich weiß wie es ausgeht.

00:11:02: Und genau da lichtes Problem.

00:11:04: Denn diese Gewissheit kann dir gerade eine beginnende Beziehung niemals geben.

00:11:13: Die kann dir kein Mensch geben und je mehr du versuchst sie von außen zu holen, desto weiter weg ist sie.

00:11:22: Dazu – und was das bedeutet?

00:11:24: Kommen wir gleich noch!

00:11:25: Aber erstmal schauen wir uns an, was dieses Muster im Alltag des Datings konkret macht.

00:11:34: Ich habe vorhin gesagt sobald ihr jemand wirklich wichtig wird, ändert sich etwas.

00:11:43: Und das ist so eine Sache, die glaube ich viele kennen aber selten so richtig klar benennen bei Menschen, die dir egal sind, ist so locker du bist spontan präsent Du machst hier keine Gedanken darüber wie du wirkst was du sagst Wie er oder sie dass gerade interpretiert was du jetzt tun müsstest.

00:12:05: und dann kommt jemand der irgendwas bei dir auslöst der dir was bedeutet.

00:12:13: Und plötzlich bist du nicht mehr einfach dabei und drinnen im Moment, sondern du fängst an zu beobachten.

00:12:21: Du registrierst wie lange jemand zum Antworten braucht, ob die Nachrichten sich verändern, ob jemand weniger Emojis benutzt als letzte Woche oder wann jemand online war, ob sich die Stimme irgendwie anders anhört, ob es wirklich stimmt ... was der andere gerade sammelt.

00:12:42: Und du nennst das Wahrnehmung, tatsächlich bist Du in einer erhöhten Alarmbereitschaft und es türkische daran ist, du merkst das oft selber nicht!

00:12:54: Du analysierst nicht bewusstes Passiert einfach!

00:12:58: In dem Moment fühlt sich das total logisch an aber dein Gehirn läuft im Hintergrund und sammeln Datenpunkte weil es Sicherheit herstellen will Weil Unsicherheit sich für dich nicht neutral anfühlt.

00:13:13: Unsicherkeit fühlt sich an wie Gefahr.

00:13:17: und dann passiert das hier, eine verzögerte Nachricht ist keine verzögerten Nachricht mehr.

00:13:24: sie wird zu einer Frage nämlich warum schreibt er anders?

00:13:29: Ist was passiert?

00:13:31: War ich beim letzten Treffen zu offen?

00:13:34: zieht sie sich gerade zurück?

00:13:36: hat er oder sie jemand anderen kennen gelernt?

00:13:38: Ist das der Anfang vom Ende?

00:13:40: Habe ich irgendwas falsch gemacht, bin nicht gut genug.

00:13:46: Und du analysierst nicht um was zu verstehen!

00:13:49: Du analysierest um ein Gefühl von Kontrolle zurückzuholen.

00:13:56: und das Problem dabei ist ganz kurz funktioniert dass die Analyse beruhigt dich für einen Moment und dann brauchst du den nächsten Beweis den Nächsten und den Übernächsten.

00:14:10: Und es gibt keine Menge an Gewissheit, die dauerhaft reicht!

00:14:15: Weil die Quelle der Unruhe nicht da draußen ist – sie ist da drin in dir.

00:14:22: Dazu kommen wir gleich nochmal.

00:14:24: aber erst mal was tust du?

00:14:27: Was tust Du wenn die Unsicherheit zu groß

00:14:31: wird?!

00:14:34: Viele Leute, die dieses Muster haben testen Nicht bewusst oder böswillig, aber sie testen.

00:14:42: Also du sagst zum Beispiel nicht Du bedeutest mir was und gerade macht mich die Unklarheit unsicher weil das wäre ja verletzlich.

00:14:51: Das wär offen, ne?

00:14:52: Das wär riskant.

00:14:54: Nein!

00:14:56: Du ziehst dich ein bisschen zurück.

00:14:58: Du antwortest später, du wirst ein bisschen kühler.

00:15:01: Du hörst auftreffen vorzuschlagen!

00:15:04: Du willst sehen ob er oder sie nachfragt, ja?

00:15:07: Ob er sich mehr bemüht, ob er dich vermisst... Für Dich fühlt es sich nicht an wie ein Spiel.

00:15:16: Es fühlt sich an wie eine ganz vernünftige Reaktion.

00:15:20: Du schaust einfach, ob auch was von der anderen Seite kommt Aber der andere Der andere erlebt ja dann nicht deine Verletzlichkeit, was der andere erlebt ist Distanz.

00:15:32: Misstrauen.

00:15:34: Er lebt eine Prüfung von der er oder sie A nix weiß und sie auch B wahrscheinlich nicht verdient hat!

00:15:41: Und das ist der Moment wo es anfängt schwierig zu werden.

00:15:49: Lass uns mal über die Männer reden oder die Frauen den du da begegnest je nachdem wen du gerade vor dir hast weil des Kontrollmuster zieht ja eine bestimmte Dynamik an.

00:16:03: Nicht immer dieselben, aber es gibt so gewisse Dinge die wiederholen sich.

00:16:08: Da ist zum Beispiel der Mann, der deine Kompetenz am Anfang ganz großartig findet und er sagt wow!

00:16:19: Du hast dein Leben echt im Griff oder mit dir ist alles zu unkompliziert?

00:16:24: Oder krass du denkst echt an Alles Und du fühlst dich gesehen.

00:16:30: Er fühlt sich entlastet, das Problem beginnt wenn daraus eine Rollenverteilung wird.

00:16:38: Du planst, denkst voraus übernimmst Verantwortung er lehnt sich zurück und du denkst irgendwann warum muss ich eigentlich immer alles machen?

00:16:52: Er denkt du machst es sowieso lieber allein und so entsteht ne klassische Dynamik Je mehr du steuerst, planst, kontrollierst, desto passiver wird er.

00:17:06: Je passiver er wird, destor mehr glaubst Du noch stärker Steuern zu müssen!

00:17:13: Und am Ende hast Du natürlich auch scheinbar den Beweis auf Männer kann man sich einfach nicht verlassen.

00:17:20: das ist... Dabei wurde diese Dynamik von beiden Seiten mit produziert – nicht nur von einer.

00:17:30: Dann gibt es diesen eher spontan chaotischen Typ, der zieht dich am Anfang an.

00:17:36: Weil er was verkörpert, dass du dir selber wenig erlaubst.

00:17:41: Leichtigkeit!

00:17:42: Gegenwertigkeit des Gefühl von Spontanität und Verrücktheit und das Leben eben nicht immer durchgeplant sein muss.

00:17:52: Ja!

00:17:53: Und nach einer Weile wirst du nervös.

00:17:55: Warum kann er oder sie Nicht früher planen.

00:17:58: Warum ist er oder sie immer zu spät?

00:18:01: Warum weiß er noch nicht, was er am Wochenende macht?

00:18:03: Warum muss ich immer nachfragen?

00:18:06: Warum isst er oder Sie nicht verlässlich und du versuchst mehr Struktur reinzubringen Und der andere erlebt das als Einschränkung und weicht aus?

00:18:17: Du wirst verbindlicher dein Gegenüber wird unverbindlicher!

00:18:20: Du fragst genauer nach.

00:18:22: die andere Person antwortet vager.

00:18:26: Ihr verstärkt gegenseitig genau das, was der jeweils andere am meisten fürchtet.

00:18:31: Du fürchtest Chaos!

00:18:33: Der Andere fürchtete Einengung.

00:18:37: und dann gibt es natürlich noch den emotional reifen Eigenständigen mann.

00:18:43: Der findet deine Klarheit und deine Kompetenz zunächst attraktiv aber erwartet auch dass seine Perspektive echten Raum bekommt.

00:18:55: geht natürlich auch umgekehrt.

00:18:58: Der flieht nicht von einer gut organisierten Frau oder einem gut organisiertem Mann, der verabschiedet sich wenn er oder sie dauerhaftes Gefühl bekommt.

00:19:06: Meine Entscheidungen werden beständig korrigiert!

00:19:09: Meine Spontanität wird als Unzuverlässigkeit bewertet.

00:19:13: Ich werde beobachtet statt kennengelernt und ich darf keine Fehler machen.

00:19:22: Die andere Person möchte nicht die Führung über dein Leben übernehmen, aber er oder sie möchte auch nicht Gast in einem bereits vollständig geplanten System sein.

00:19:36: Und was sagt so jemand wenn er oder Sie geht?

00:19:42: Das ist vielleicht das Schmerzhafteste an diesem Muster denn diese Person sagt ja meistens nicht ich fühle mich kontrolliert.

00:19:53: oft haben diese Menschen gar nichts Die Sprache dafür, sondern man erlebt nicht diese innere Motivation.

00:20:00: Man erlebt ja nur die Wirkung.

00:20:03: Dein jeweiliges Gegenüber sagt dann eher so Dinge wie ... Ah, irgendwie fühlt sich das mit uns so schwer an oder ich hab das Gefühl, ich kannst dir nie recht machen?

00:20:16: Oder du bist eine tolle Frau oder eben ein toller Mann aber mir fehlt die Leichtigkeit!

00:20:26: Ich fühle mich unter Druck auch häufig oder sowas wie.

00:20:32: ich möchte nicht ständig rechtfertigen müssen.

00:20:36: Ganz häufig, auch ich glaube, ich kann dir nicht geben was du brauchst.

00:20:41: Woher ich das weiß?

00:20:43: Ich war da auch schon mal.

00:20:46: Oder dass Leute sagen, ich spür's einfach nicht.

00:20:50: und gerade dieser letzte Satz Der kann einen Wahnsinnig machen.

00:20:58: Weil du ja nach einem konkreten Grund suchst, weil du verstehen willst was falsch gelaufen ist, weil Du es beim nächsten Mal besser machen willst und das ist auch Teil des Musters!

00:21:11: Du willst es wieder in den Griff kriegen?

00:21:13: Aber manchmal meint der andere eben damit genau dass Es ist kein freier lebendiger Kontakt entstanden.

00:21:22: Er oder sie hat sich nicht als Mensch erlebt, der kennengelernt wird.

00:21:26: Er hat sich erlebt, als jemand dessen Verhalten permanent auf Beziehungstauglichkeit geprüft wurde oder eben auch kann ich dir vertrauen.

00:21:38: und jetzt kommt was, was ich deshalb ganz wichtig finde weil das tragische an diesem Muster ist ja es ja nicht dass du böse Absichten hättest im Gegenteil Das Tragische ist Dein eigentliches Bedürfnis, das ist ja Nähe und deine Strategie erzeugt beim anderen das komplette Gegenteil.

00:22:03: Lass mich das nochmal übersetzen.

00:22:05: also zum Beispiel du fragst wann sehen wir uns wieder?

00:22:12: Was du meinst isst bist du noch an mir interessiert?

00:22:17: was beim andern ankommt ist warum hast du noch nichts organisiert?

00:22:23: Du fragst, was suchst du eigentlich gerade?

00:22:27: Was du meinst ist, darf ich mich auf dich einlassen.

00:22:31: Kann nicht mich auf Dich einlassen!

00:22:33: Was beim anderen ankommt, beweise mir sofort dass du eingeeigneter Partner bist und ernster Absichten hast obwohl du noch gar nicht weißt worum es geht.

00:22:43: Du sagst, mir ist Verbindlichkeit wichtig.

00:22:45: Was du meinst ist Ich habe Angst wieder in einer unklaren Situation zu landen.

00:22:52: was beim anderen ankommt ist, du musst dich jetzt nach meinem Tempo richten.

00:22:59: Du sagst ich brauche einfach Klarheit!

00:23:02: Was du meinst is?

00:23:05: Ungewissheit macht mich gerade sehr verletzlich und nervös.

00:23:10: Was beim anderen an kommt iß deine bisherige Klarheit reicht mir nicht.

00:23:18: Das Kennen lernen reicht mir nicht.

00:23:21: Und dein Bedürfnis ist vollkommen verständlich!

00:23:24: Deine Strategie, die macht verbindungsschwer weil der andere sich nicht gesehen fühlt.

00:23:29: er fühlt sich bewertet erfühlt sich geprüft und irgendwann zieht er sich genau deshalb zurück und du erlebst diesen Rückzug dann als Beweis.

00:23:41: ich wusste doch dass irgendwas nicht stimmt und so bestätigt sich das Muster selbst immer wieder.

00:23:52: Und jetzt kommen wir mal zu dem Teil, der mir persönlich am wichtigsten ist für dich!

00:24:00: Weil ich erlebte es so oft ja?

00:24:04: Immer wieder.

00:24:05: Menschen mit diesem Muster haben nicht zu wenig Wissen.

00:24:10: Die haben Bücher gelesen die haben Podcasts gehört die haben Red Flag Listen gespeichert Freunden oder Freundinnen Nachrichten analysiert, alles besprochen.

00:24:22: Vielleicht Therapie gemacht?

00:24:24: Die wissen sehr viel darüber wie Beziehungen funktionieren sollten und trotzdem kommen sie immer wieder an den selben Punkt.

00:24:35: Warum?

00:24:36: Weil das eigentliche Problem kein Wissensproblem ist!

00:24:43: Das eigentliche problem ist dass sich nicht wissen wie Gefahr anfühlt.

00:24:49: Und dagegen hilft nicht noch mehr Wissen, dagegen hilft kein weiteres Buch, kein weiterer Podcast!

00:24:57: Nicht mal der hier – zumindest nicht allein.

00:25:01: Was wirklich hilft ist zu verstehen was hier eigentlich passiert und da anzufangen wo die Wurzel des Musters liegt und nicht nur am Symptom rumzudoktern.

00:25:19: Warum das nicht ganz einfach ist?

00:25:21: Weil du dieses Muster nicht einfach wegdenken, nicht einfach Weg verstehen kannst.

00:25:29: Du kannst es verstehen und das ist ein wirklich guter Anfang!

00:25:32: Das meine ich ganz ernst aber Verstehen alleine verändert halt noch nichts.

00:25:39: Dieses Muster sitzt tiefer als der Verstand, also der Kopf.

00:25:43: Das sitzt auch im Körper, im Nervensystem in dem was du fühlst bevor du überhaupt anfängst zu denken.

00:25:52: Und deshalb reicht es nicht einfach die richtigen Bücher zu lesen oder die richtige Podcasts zu hören.

00:25:58: Irgendwann muss man es fühlen Muss man es im echten Kontakt erleben Mit sich selber und mit anderen Menschen Wirklich etwas.

00:26:15: Aber fangen wir da an, wo wir heute anfangen können also beim wirklich verstehen.

00:26:23: und vielleicht hast du dich in den letzten Minuten schon angefangen zu verstehen indem du dich ertappt gefühlt hast.

00:26:32: Guter Anfang!

00:26:33: Schau, Kontrolle ist der Versuch Sicherheit von außen zu holen Und das klingt vielleicht sogar erstmal logisch.

00:26:42: Wenn ich nicht weiß, wie der andere tickt, dann analysiere ich ihn.

00:26:47: Wenn ich mich weiß ob jemand wirklich interessiert ist, dann teste ich das.

00:26:52: Wenn Ich nicht weiß wohin das führt, dann versuche ich das frühzeitig rauszufinden.

00:26:59: Ja!

00:27:00: Ich verlagere den Fokus nach außen.

00:27:04: Der Andere soll mir Sicherheit geben.

00:27:07: Seine oder ihre Nachrichten sollen mir Sicherheit.

00:27:12: Die Verbindlichkeit des anderen soll mir Sicherheit geben.

00:27:16: Das Verhalten soll mir beweisen, dass alles gut ist.

00:27:22: und jetzt kommt das Paradox.

00:27:26: Je mehr ich versuche, Sicherheit von außen zu bekommen, desto mehr Unsicherheit entsteht in mir weil kein Mensch mit diese Sicherheit dauerhaft geben kann Weil jede Bestätigung immer nur kurz reicht, weil nach jedem Beweis der Nächste gebraucht wird.

00:27:50: Weil die Quelle der Unruhe nicht da draußen ist – sie is in mir!

00:27:57: In dir!

00:27:59: Und solange du das nicht erkennst wirst du weiter nach außen schauen.

00:28:05: Bist du weiter analysieren, testen prüfen, fordern und du wirst dich fragen warum der andere irgendwann nicht mehr da ist.

00:28:16: Und lass mich dir ein paar Fragen stellen, ja?

00:28:22: Nicht um dich zu beschämen!

00:28:23: Einfach nur um diese Fragen können was aufmachen und es geht nur um dich also.

00:28:31: Beantworte diese Fragen ehrlich und schau mal wohin sie führen.

00:28:36: Kann jemand bei dir zuverlässig sein ohne dass du ihm oder ihr erklärst wie Zuverläßigkeit auszusehen hat, kann jemand Initiative zeigen bevor du bereits alles organisiert hast.

00:28:54: Kann jemand dich enttäuschen ohne dass du sofort die ganze Beziehung infrage stellst?

00:29:03: Kann jemand eine andere Lösung wählen ohne dass Du die als schlechter empfindest wenn es nicht Deine ist?

00:29:15: Kannst Du eine Bitte äußern ohne ihre Erfüllung als Liebesbeweis zu verstehen.

00:29:25: Lass es kurz wirken, denn wenn du bei einer oder vielleicht sogar mehreren dieser Fragen merkst, ist die Antwort ehrlich gesagt nein ist?

00:29:36: Das ist kein Urteil über dich!

00:29:37: Es ist nur eine Information aber eine ganz wertvolle und ich möchte noch einen Unterschied klarstellen weil Ich finde, dass der wirklich wichtig ist.

00:29:51: Ich will nicht ... Dass du aus dieser Folge rausgehst und denkst, ich darf keine Standards mehr haben!

00:29:58: Ich darf nicht aufmerksam sein!

00:30:00: Ich muss ab sofort blind vertrauen und mich ja auf alles einlassen.

00:30:06: Das ist nicht gemeint, weil sind wir ganz ehrlich... das wäre genauso falsch.

00:30:10: Das wär ... blöd.

00:30:13: Und du bist nicht blöd?

00:30:15: Aber es gibt einen Unterschied zwischen Klarheit und Kontrolle.

00:30:20: Und der liegt nicht im Verhalten, sondern er liegt in einer inneren Funktion.

00:30:26: Was meine ich?

00:30:27: Ganz einfach gesunde Klarheit bedeutet... Ich beobachte das tatsächliche Verhalten eines Menschen!

00:30:34: Ich frage vielleicht auch direkt nach.

00:30:36: Ich nehme die Antworten ernst, die ich bekomme.

00:30:39: Ich setze eine Grenze wenn ich eine brauche jede Entwicklung voraussehen kann.

00:30:52: Kontrolle bedeutet, ich brauche eine bestimmte Antwort oder ein bestimmtes Verhalten damit meine Angst nachlässt und ich denke darüber nach wie ich mich verhalten muss, damit ich diese Antwort oder dieses Verhalten Bekomme, was muss ich tun das?

00:31:17: Und bekomme ich diese Sicherheit nicht.

00:31:19: Analysiere ich weiter, teste ich, versuche mein eigenes Verhalten zu optimieren.

00:31:25: oder ich dränge oder ich klammere oder ich ziehe mich zurück und der Unterschied ist nicht, was du tust.

00:31:33: Der Unterschied ist warum!

00:31:35: Warum du es tust und vertrauen.

00:31:40: Das bedeutet in diesem Zusammenhang nicht dass du keine Patliste für ein Urlaub mehr machen darf.

00:31:47: Es bedeutet nicht, dass du deinen Urlaub ab sofort unvorbereitet antrittst oder dir alles egal ist oder dass du dich jetzt jedem öffnest, der ein bisschen nett zu dir ist.

00:32:00: Darum geht es gar nicht!

00:32:01: Vertrauen bedeutet hier ich darf planen ohne den anderen festzulegen Ich darf mir Klarheit wünschen, ohne dass ich sofortige Gewissheit verlange.

00:32:13: Ich darf Standards haben, ohne jeden Unterschied wie ein Warnsignal zu behandeln und ich darf auch beobachten, ohne das sich heimlich ständig prüfe!

00:32:26: Und ich darf erleben – ich darf erleben, was anders läuft als gedacht, ohne daraus schließen muss, dass die Beziehung unsicher ist oder mein Leben unsicher.

00:32:38: Das eigentliche Ziel ist nicht dem anderen zu vertrauen.

00:32:42: Das eigentliches Ziel ist dir selber zu vertrauen und zu wissen, ich kann mit dem umgehen was passiert auch wenn ich es nicht vorher sehen kann ja Auch wenn's vielleicht weh tut auch wenns nicht so läuft wie Ich mir das vorgestellt oder wie ich es geplant hatte weil dass Ist Beziehungskompetenz kommt nicht von da draußen.

00:33:10: Und wenn du jetzt gerade merkst, dass du dich ein bisschen ertappt fühlst?

00:33:15: Wenn du dich in dieser Folge wiedererkennst vielleicht mehr als dir lieb ist dann ist das erstmal gut weil erkennen ist der erste Schritt wirklich der Erste denn du hast ja dieses Muster auch nicht aus Bosheit oder Blödheit entwickelt.

00:33:36: Du hast es entwickelt weil es irgendwann sinnvoll war, weil du dich schützen musstest.

00:33:42: Weil Kontrolle sich nach Sicherheit angefühlt hat als du keine andere Wahl hattest – aber jetzt hast du eine Wahl!

00:33:54: Und wenn du neugierig bist wie stark dieses Muster bei dir wirkt und Welches andere Muster vielleicht noch mitschwingt?

00:34:05: Denn es gibt so ein, zwei typische Muster die häufig genau mit diesem Muster zusammenkommen.

00:34:10: Dann habe ich was für dich!

00:34:12: Auf niederdeißler.de entsteht Gnade der Beziehungskompass.

00:34:16: Das ist ein kostenloses Tool, mit dem du rausfinden kannst welche Beziehungs-Schutzstrategie bei dir besonders aktiv sind Und du bekommst eine persönliche Auswertung mit ersten konkreten Schritten, was du tun kannst.

00:34:33: Der Link ist in den Show-Notes.

00:34:36: Lass mich kurz zusammenfassen, was Du heute mitnehmen kannst!

00:34:42: Also Kontrolle statt Vertrauen ist das Muster, dass sich mit am schwersten erkennen lässt weil es sich von Innen wie Vernunft anfühlt – wie Stärke oder gesunder Menschenverstand.

00:34:58: Es zeigt sich gerade im Dating als beständige Analyse, Testen statt Zeigen, als der Versuch Verbindlichkeit herzustellen bevor überhaupt Verbindung entstehen konnte.

00:35:14: und häufig wenn daraus eine Beziehung wird zeigt sich das Muster auch als Eifersucht.

00:35:22: Es zeigt sich im Alltag oft als perfekte Organisation, voller Kalender und das leise Gefühl dass Überraschungen eigentlich keine sein dürfen.

00:35:34: Und es erzeugt genau das wovor es schützen soll – Unsicherheit!

00:35:40: Weil Sicherheit von außen nicht dauerhaft funktioniert weil kein Mensch dir diese Sicherheit geben kann immer der nächste Beweis gebraucht wird und dieses Fass nie voll ist.

00:35:54: Die eigentliche Frage ist also nicht, kann ich diese Menschen vertrauen?

00:35:59: Die eigentlichen Frage ist, kann Ich mir selber zutrauen mit dem umzugehen was passiert auch wenn ich es nicht kontrollieren kann Auch wenn das etwas anderes ist als ich es erwartet oder geplant habe?

00:36:15: Das ist der Kern ist die Arbeit.

00:36:19: Und in den nächsten Wochen tauchen wir tiefer ein auch noch in die anderen Beziehungsschutzstrategien Anpassung, Hoffnung, Distanz, Performance.

00:36:32: Folge dem Kanal wenn du das noch nicht getan hast und schau dir den Beziehungskompass auf NinaDaisler.de an damit du weißt welche Muster bei dir wirklich aktiv sind.

00:36:45: Kontrolle sieht von innen oft wie Kompetenz aus.

00:36:51: Erst an der Wirkung auf den anderen merkst du, ob deine Stärke noch Raum für Beziehung lässt!

00:37:00: Alles Liebe Deine Nina.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.